Tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg
 
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Tropen- und Reisemedizinische Beratung
Reisen mit Epilepsie / Anfallsleiden

Wenn Sie unter einer Epilepsie leiden, muß diese vor einem Flug und einer Reise in die Tropen gut eingestellt sein, d.h. Sie sollten unter der Medikamenteneinnahme keine Anfälle haben.

Hier noch einige nützliche Hinweise:
  • Führen Sie Ihre regelmäßig einzunehmenden Medikamente unbedingt bei sich (bei Flugreisen im Handgepäck!). Sie können nicht davon ausgehen, daß Sie die Medikamente am Urlaubsort kaufen können
  • Bemessen Sie Ihren Vorrat ausreichend : in der Regel doppelte Menge.
  • Beachten Sie, daß es bei Flugreisen zu Zeitverschiebungen kommen kann, die eine geänderte Dosierung verlangen.
  • Der durch die Zeitverschiebung bedingte Schlafentzug wirkt bei manchen Menschen anfallsauslösend.
  • Auch Schlafmangel, Alkohol und Erschöpfungszustände am Urlaubsort können anfallsauslösend wirken. Ebenso kann das Zusammenspiel von Licht und Wellen am Strand möglicherweise einen ähnlichen Effekt wie Fernsehen mit schlechter Bildqualität erzeugen und einen Anfall begünstigen
  • Auf gefährdende Sportarten wie Tauchen und Bergklettern sollten Sie verzichten oder zumindest Ihr Vorhaben mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.
  • Es ist wünschenswert, daß Sie eine Begleitung haben, die Ihre Erkrankung kennt und gegebenenfalls auch ein Medikament (z.B. Diazepam ) verabreichen kann.
  • Ansonsten klären Sie Ihre Mitreisenden über Ihre Erkrankung und die Hilfsmaßnahmen bei einem Anfall auf, damit es nicht aufgrund von Hilflosigkeit Ihres Umfeldes zu Komplikationen kommt.
  • Achten Sie auf Einhaltung einer sorgfältigen Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene: im Rahmen einer Durchfallerkrankung kann die dadurch hervorgerufene Elektrolytverschiebung einen Anfall begünstigen, andererseits können Durchfälle die Aufnahme Ihrer Medikamente zur Anfallsvorbeugung erschweren.
  • Führen Sie für den Notfall ein Dokument in engl. Sprache, noch besser in der Landessprache des Urlaubslandes (Übersetzerbüro) mit sich, aus dem die Art Ihrer Erkrankung, Namen der erforderlichen Medikamente (Wirkstoffbezeichnung mit Dosisangaben), Verhalten im Falle eines Notfalles sowie eine im Notfall zu benachrichtigende Adresse und Telefonnummer hervorgeht und lassen Sie es von Ihrem Arzt abstempeln.
  • Reisen Sie in ein Malaria - Gebiet, so dürfen einige Malariamedikamente bei Epilepsie nicht eingenommen werden.
Vor jeder Fernreise sollten Sie daher gemeinsam mit einem Arzt/Ärztin die Risiken und die jeweiligen Schutzmaßnahmen besprechen.
Unser reisemedizinisch erfahrenes Ärzteteam berät Sie gerne telefonisch oder schriftlich.
 

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